Extrem niedrige Todesrate: Nur 1 von 600.000 Kindern/Jugendlichen bis 19 Jahren starb mit/an Covid.


Obwohl bisher fast alle ungeimpft sind: Nur 1 von 610.000 Kindern / Jugendlichen im Alter 1-19 starb in Verbindung mit positivem PCR Test für Covid 19 seit Pandemiebeginn bis heute.

Über den gesamten Pandemie Zeitraum waren nur wenige Kinder im Krankenhaus, noch weniger auf der Intensivstation. Es starben nur extrem wenige.


Wie häufig lagen Kinder im Vergleich zu anderen Altersgruppen im Krankenhaus?


RKI Wochenbericht 19.8.21: Patienten im Krankenhaus nach Alter 2020-2021

RKI Wochenbericht 19.8.21: Patienten im Krankenhaus nach Alter 2020-2021
RKI Wochenbericht 19.8.21: Patienten im Krankenhaus nach Alter 2020-2021

Die Grafik des RKI Wochenberichtes vom 19.8.21 zeigt die Patienten nach Altersgruppen fast über den gesamten Pandemie Zeitraum von KW 37 / 2020 bis KW 28 / 2021. Die Linie der 0-4 Jährigen verläuft entlang der Null-Linie, so dass sie nicht mehr in der Grafik identifizierbar ist. Die rote Linie der 5-14 Jährigen verläuft ähnlich nahe der Null-Linie. Sie ist in der Grafik gerade noch erkennbar.


Die nächste Altersgruppe der 15-34 Jährigen ist nicht unterteilt und bezieht leider zu großen Teilen auch Erwachsene mit ein. Hierdurch ist keine Aussage mehr für Kinder zwischen 15-20 möglich. Warum diese Zusammenlegung mit Älteren erfolgt ist, ist unklar.


Im Vergleich zu den anderen Altersgruppen zeigen sich je nach Meldewoche Patientenzahlen von bis zu 5.000 bei den 80+Jährigen und bis zu 4.500 bei den 60-79 Jährigen. Kinder in Krankenhäusern kommen folglich nur extrem selten vor. Der Unterschied zu Kindern bis 14 Jahren liegt somit bis zu Faktor 500 !


Wie häufig lagen Kinder auf der Intensivstation im Vergleich zu anderen Altersgruppen?


RKI Wochenbericht 19.8.21: Patienten Intensivstation nach Alter

RKI Wochenbericht 19.8.21, Covid Fälle ITS nach Alter für Juli-August
RKI Wochenbericht 19.8.21, Covid Fälle auf ITS nach Alter für Juli-August

Diese Grafik für ITS Belegung zeigt nur den aktuellen Zeitraum für Mitte Juli bis 19. August 2021.


Nach der RKI Grafik Wochenbericht 19.8.21 für ITS Intensivstationen lagen im Juli / August so gut wie keine (von 1 bis max. 10) Kinder zwischen 0-17 Jahren (grüne Linie) auf der Intensivstation. Ähnliches gilt auch für die Gruppe der 18-29 Jährigen (orangene Linie).




RWI Bericht zu Leistungsgeschehen Krankenhäuser 2020 - Kinder

RWI Bericht i.A. BMG Leistungsgeschehen Krankenhaeuser 2020, Kinder Intensivstation, 30.4.21
RWI Bericht i.A. BMG Leistungsgeschehen Krankenhäuser 2020, Kinder Intensivstation, 30.4.21

Nach den Daten des RWI Berichtes im Auftrag des Bundesgesundheits-ministeriums gab es nur 120 "Fälle" (von 26.268+10.037 = 36.305 Fälle insgesamt) für intensivmedizinische Behandlung von Kindern bis 19 Jahre im Pandemiejahr 2020. Der Kinderanteil auf den Intensivstationen machte somit für das Jahr 2020 nur 0,33% aus. Anders ausgedrückt: 99,66% der Intensivpatienten waren 2020 Erwachsene und keine Kinder.


Auch hier: Es kam zu Mehrfachzählungen, voraussichtlich auf bei Kindern, da verlegte Patienten mehrfach (als Fälle) gezählt wurden. Laut RWI Bericht wurden 32% der Intensivpatienten mindestens einmal verlegt (RWI Bericht S. 12).



Wie häufig starben Kinder im Verhältnis zu anderen Altersgruppen?


Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland

nach Alter und Geschlecht

Statista: Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht, 19.08.21
Statista: Todesfälle mit Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht, 19.08.21

Die Statistik zeigt alle Todesfälle für den gesamten Zeitraum der Pandemie seit Beginn 03/2020 bis heute 08/2021.


Bei den Kindern von 0-9 Jahren gab es 13 Tote, bei den Kindern / Jugendlichen von 10-19 Jahren 12 Todesfälle.


Zur Erinnerung: Es handelt sich wie bei allen "Covid Todesfällen" um Todesfälle bei Kindern mit positiven PCR Test Ergebnis. Das heißt nicht unbedingt, dass die Kinder an, sondern ebenso auch nur mit Covid gestorben sind. Und selbst das muss dahin gehend relativiert werden, dass "an" oder "mit" nur durch ein positives PCR Testergebnis festgestellt wurde. Es wurde auch hier kein systematischer Abgleich zwischen positivem Testergebnis und klinischen Symptomen gemacht oder dokumentiert, wie es nach den WHO Richtlinien dringend empfohlen wird.



Extrem niedrige Todesrate: Nur eines von 610.000 Kindern/Jugendlichen unter 19 starb mit oder an Covid.


In Deutschland leben nach dem Statistischen Bundesamt Ende 2018 insgesamt 15,29 Millionen Kinder/Jugendliche bis 19 Jahre.

Für Gruppe der 1-19 Jährigen gab es innerhalb der eineinhalb Jahre seit Pandemiebeginn März 2020 bis 19. August 2021 nur 25 Covid Todesfälle.

Das ergibt eine äußerst niedrige Todesrate von 0,00016% !


Die in Statista dargestellten 25 Todesfälle bis heute durch vorwiegend Covid sind vermutlich zudem weiter nach unten zu korrigieren.



Nach Auskunft der Bundesregierung auf FDP Anfrage: nur 10 Todesfälle unter Kindern bis 20 Jahre

Auskunft Bundesregierung auf FDP Anfrage: nur 10 Todesfälle unter Kindern bis 20 Jahre, 15.03.21
Auskunft Bundesregierung auf FDP Anfrage: nur 10 Todesfälle unter Kindern bis 20 Jahre, 15.03.21

Nach Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung gab es bis 15.03.2021 nur 10 Covid Todesfälle bei unter 20 Jährigen. Davon waren bei 8 Kindern Vorerkrankungen bekannt. Folglich bleiben nur 2 Todesfälle bei Kindern die ohne Vorerkrankungen passiert sind. Auch hier bleibt noch im Unklaren, inwieweit ein klinischer Abgleich erfolgt ist, oder ob es sich nur um PCR Befunde handelt.


Anders ausgedrückt: Nach den Statista Todesfallzahlen stirbt nur

Eines von 610.000 Kindern in zeitlicher Verbindung mit einem positiven PCR Test (Covid). Folgt man den Zahlen der Bundesregierung (leider nur bis 15.03.21) sind es voraussichtlich nur eine Handvoll, die an Covid verstarben.


Dieser Aspekt ist bei der Risiko-Nutzen-Abwägung bzgl. von Kinder- und Jugendlichen Impfungen unbedingt zu berücksichtigen.


Was passiert bei 610.000 Impfungen von Kindern/ Jugendlichen? Wieviele Todesfälle? Wieviele schwere Fälle, definiert nach den EMA Kriterien -lebensbedrohlich, Krankenhaus, Langzeitfolgen - sind zu erwarten.


RKI Wochenbericht 19.8.21: Verlauf Todesfälle nach Alter 03/2020-08/2021

RKI Wochenbericht 19.8.21: Verlauf Todesfälle nach Alter 03/2020-08/2021
RKI Wochenbericht 19.8.21: Verlauf Todesfälle nach Alter 03/2020-07/2021

Die Grafik zeigt den Verlauf der Todesfälle über den gesamten Pandemiezeitraum von März 2020 bis Juli 2021. Die blaue Zone der 0-4 Jährigen ist an keiner Stelle zu sehen und verläuft entlang der Null-Linie. Die rote Linie der 5-14 Jährigen ist ebenso an keiner Stelle zu sehen oder identifizierbar.


Selbst die große Gruppe der 15-34 Jähren kommt so gut wie nicht vor. Zudem wären hier nur wenige Kinder unter 20 zu finden. Zu sehen ist, dass die Covid Todesfälle fast ausschließlich aus der riesigen Gruppe der 80 Jahre oder Älter und der Gruppe 60-79 Jährigen resultieren. Unter 60 Jährige kommen fast nicht vor.


RKI: Altersmedian Covid-19 Todesfälle für 89.775 Todesfälle von 03/2020-06/2021 ist 84 Jahre

RKI: Altersmedian Covid-19 Todesfälle für 89.775 Todesfälle von 03/2020-06/2021 ist 84 Jahre
RKI: Altersmedian Covid-19 Todesfälle für 89.775 Todesfälle von 03/2020-06/2021 ist 84 Jahre

Nicht umsonst liegt nach RKI Angaben auch der aktuelle Altersmedian über den gesamten Pandemiezeitraum bei 84 Jahren !



Transparenztest Resümée


Fast keine Todesfälle bei bisher ungeimpften Kindern / Jugendlichen


Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Statista) für den gesamten Pandemie Zeitraum zeigen: Bei den jungen Jahrgängen, insbesondere bis 19 Jahren, ist es so gut wie zu keinen Todesfällen gekommen.



RWI Bericht: Hinweis Covid Diagnose U07.1 ICD-10-GM nur mit PCR ohne klinischen Befund

RWI Bericht: Hinweis Covid Diagnose U07.1 ICD-10-GM nur mit PCR ohne klinischen Befund
RWI Bericht: Hinweis Covid Diagnose U07.1 ICD-10-GM nur mit PCR ohne klinischen Befund

Zur Erinnerung: Es handelt sich wie bei allen "Covid Todesfällen" um Todesfälle bei Kindern mit positiven PCR Test Ergebnis. Das heißt nicht unbedingt, dass die Kinder "an", sondern eventuell auch nur "mit" Covid gestorben sind. Und selbst das muss dahin gehend relativiert werden, dass "an" oder "mit" nur durch ein positives PCR Testergebnis festgestellt wurde. Es erfolgt bis heute kein dokumentierter systematischer Abgleich zwischen positivem Testergebnis und klinischen Symptomen, wie es nach den WHO Richtlinien dringend empfohlen wird. Der RWI Bericht dokumentiert dies eindrucksvoll.


Extrem niedrige Todesrate obwohl Kinder ungeimpft sind


Zu betonen ist hier, dass dies trotz erster, zweiter und dritter Welle ohne Impfung so verlaufen ist.


Nach RKI Wochenbericht 19.8. mit Datenstand 17.8. waren in der Gruppe der Kinder zwischen 12-17 Jahren nur 1,5% geimpft. Und auch diese niedrige Impfquote stammt aus den letzten Sommerwochen, in denen keine Todesfälle zu verhindern waren. Die Gruppe der unter 12 Jährigen ist vollständig ungeimpft.


Die extrem niedrige Todesrate bei Kindern ist folglich über eineinhalb Jahre ohne Impfung erreicht.


Die Frage ist folglich, warum dies ausgerechnet in diesem Winter anders verlaufen sollte?


Auch Deutsche Kinder werden wie die Schweizer bereits über Antikörper teils verfügen


Es spielt deshalb auch keine maßgebliche Rolle wie hoch der Antikörperstatus bei Kindern ist. Dennoch muss auch in Deutschland analog zu UK oder der Schweiz damit gerechnet werden, dass Kinder auch bereits über Antikörper aufgrund bereits erfolgter Immunabwehr bei Infektion erworben haben. In der Schweiz lag dieser Wert im Juni bei 30%.


Bei Kinder kommt es auf die T-Zellen Immunabwehr an


Viel wichtiger ist aber: Es bekannt, dass gerade Kinder über eine starke T-Zellen Immunabwehr verfügen. Zur T-Zellen Immunität gibt es bzgl. Covid 19 umfangreiche Forschungsergebnisse über die hierzulande leider nur bescheiden oder unzureichend informiert. Hierzu berichteten wir bereits in diversen Artikeln (Indien, Immunität nach Erkrankung).


Auch ohne Vorerfahrung mit SARS CoV 2 werden in der Regel die Infektionen aufgrund vorhandener Kreuzimmunität abgewehrt. Hierzu weisen diverse Studien , die auf kreuzreaktive T-Zellen Abwehr hin. Der Verlauf bei den Betroffenen fällt in der Regel infolge leichter oder moderater aus. Wie gut die Immunabwehr bei Kindern in einhalb Jahren Pandemie ohne Impfung funktioniert hat - sieht man von wenigen Einzelfällen ab - zeigen die statistischen Daten zur Hospitalisierung, schweren Verläufen oder Todesfällen.


All diese Sachverhalte müssen berücksichtigt werden, wenn es um die Frage nach Sinn und Zweck einer Kinderimpfung geht. In jedem Fall ist eine individuelle Risiken-Nutzen-Abwägung zu treffen. Hierzu verweisen auf unsere Artikel Vergleich Covid zu TBC Impfung und Schwere Nebenwirkungen.


Unsere Fragen:

  • Warum werden die Daten zur extrem niedrigen Hospitalisierung und Kindersterblichkeit in Deutschland von Medien und Politik nicht deutlich bekannt gemacht bzw. unter den Teppich gekehrt?

  • Warum haben wir keine vergleichbaren und aktuellen Daten zum Antikörperstatus für Kinder in Deutschland?

  • Warum wird die T-Zellen Immunität nicht wie die Antikörper Immunität bei Kindern ermittelt und in die Bewertung einbezogen?

  • Warum wird nicht umfassend über die gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen berichtet, wie es gerade für die Risiken-Nutzen-Abwägung einer neuartigen, noch zu wenig erforschten, Covid Impfung bei Kindern unabdingbar ist?

Ohne Sie geht es nicht!


Unser Ziel ist es uns alle für mehr Transparenz und Evidenz zu sensibilisieren.


Wir Bürger haben ein unabdingbares Recht darauf zu erfahren, was wann wie und aus welchen Gründen - ohne unsere Zustimmung - entschieden wird. Da selten die Informationen vollständig und nachvollziehbar gegeben werden, müssen wir wach bleiben und nachfragen.


Stärken Sie uns mit einem kleinen Beitrag den Rücken, damit wir mit Ihrer Unterstützung dies von den Verantwortlichen einfordern können.


Wir danken Ihnen hierfür herzlich an dieser Stelle, da wir aus Gründen des Datenschutzes auf Spenden nicht antworten dürfen.


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Quellen:

  • RKI Wochenbericht 19.8.21

  • https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-08-19.pdf?__blob=publicationFile

  • RWI - Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung, TU Berlin, Projektbericht i.A. BMG: Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichspauschale in der Corona-Krise,

  • Sieben von zehn Freiburger_innen haben Antikörper gegen das COVID-19 Coronavirus, Universität Freiburg

  • https://www.unifr.ch/news/de/25668/trad