England & Wales: Stark erhöhte Gesamtsterblichkeit bei den jüngeren Jahrgängen


In England & Wales zeigt sich eine starke Übersterblichkeit gerade bei den jüngeren Jahrgängen. Der männliche Anteil ist besonders hoch. Auffallend: Der Anstieg der Sterblichkeit geht zeitlich mit fortgeschrittener Covid Impfquote in dieser Altersgruppe einher.


Ähnlich wie die Zahlen zur ansteigenden Sterblichkeit in Schottland alarmieren jetzt auch die neuen Daten des Britischen Office for National Statistics ONS.

In Schottland gibt es seit über 20 Wochen eine zunehmende Übersterblichkeit. Aktuell liegt sie 30% über den Schnitt der Vorjahre. Covid ist nicht der Grund. Wir berichteten.


UK ONS Daten zeigen eine Übersterblichkeit insbesondere bei Jüngeren in der Altersgruppe 15-19 Jahre


Auch die Daten des Britischen Office for National Statistics zeigen ansteigende Sterblichkeitsdaten für England und Wales für den Zeitraum 1. Mai bis 17. September 2021. Besonders auffallend: Die Übersterblichkeit für die junge Menschen insbesondere in der Altersgruppe der 15-19 Jährigen. Die Übersterblichkeit schwankt dabei im Bereich zwischen 16% und 47% über den erwarteten Werten.


Auch hier: Covid Todesfälle in dieser Altersgruppe kommen kaum vor und können diesen Anstieg nicht erklären.


Männliche Todesfälle sind überproportional vertreten. Der Anteil ist dabei so hoch, dass die ONS empfiehlt, dies durch weitere Untersuchungen klären zu lassen.



ONS Tabelle Vergleich Todesfälle 2021 vs. 2020 nach Alter

ONS Office National Statistics: 2021 Anstieg Todesfälle nach Altersgruppen, 10.10.21
ONS Office National Statistics: 2021 Anstieg Todesfälle nach Altersgruppen, 30.09.21

In 2021 gegenüber Pandemiejahr 2020 gibt es einen Zuwachs von 47% in der Altersgruppe 15-19 Jahre. Betrachtet man hier separat die männlichen Fälle in dieser Altersgruppe, sind es kaum zu erklärende 85% mehr Todesfälle. Auch in der Altersgruppe 20-24 Jahre sind es 60% mehr männliche Todesfälle, in der Altersgruppe 25-29 Jahre 80% mehr.


Vergleicht man 2021 gegenüber den Schnitt der letzten 5 Jahre gibt es teils ähnlich erschreckende Erhöhungen: 118% mehr Todesfälle bei den männlichen 15-19 Jährigen , 70% bei männlichen 25-29 Jährigen.


Erklärungen hierfür wurden von offizieller Seite noch keine abgegeben.



England und Wales: Vergleich kumulierte Todesfälle in der Gruppe der männlichen 15-19 Jährigen in 2021 vs Vorjahr

ONS Office National Statistics: 2021 Kumulierter Anstieg Todesfälle Altersgruppe männliche 15-19 Jährige, 30.09.21
ONS Hartgroup: 2021 Kumulierter Anstieg Todesfälle Altersgruppe männliche 15-19 Jährige, 30.09.21

Die Grafik zeigt die kumulierten Todesfälle (ohne Covid) für die Altersgruppe männliche 15-19 Jährige.


Die rote Linie zeigt die Todesfälle 2021 ohne Covid.

Die ------ Linie zeigt die Todesfälle 2020 ohne Covid.

Die - - - - Linie zeigt die Todesfälle der Mittelwerts der Vorjahre 2015-2019


Es ist gut zu sehen, dass die Todesfälle in 2021 zunehmend stärker ansteigen als in 2020 oder in den Vorjahren.



Verabreichte erste Impfdosen bei jüngeren Altersgruppen in England

ONS NIMS Hartgroup: Verabreichte erste Impfdosis nach Altersgruppen, 30.09.21
ONS NIMS Hartgroup: Verabreichte erste Impfdosis nach Altersgruppen, 30.09.21

Die obige Grafik zeigt eindrucksvoll, dass ab Mai die Anzahl der verabreichten ersten Impfdosen in der Altersgruppe 18-20 Jahre und noch mehr in der Altersgruppe 20-25 Jahren stark angestiegen ist. Grund war die vorausgegangene Impfkampagne bei Jüngeren in England und Wales.


Gibt es einen Zusammenhang zwischen Impfquote und Übersterblichkeit?


Die "Hartgroup", eine Gruppe von rund 40 Wissenschaftlern aus UK, fragt sich nun aufgrund der zeitlichen Überschneidung inwieweit der Anstieg der Impfquote mit der jetzt ansteigenden Übersterblichkeit in diesen Altersgruppen zusammenhängen könnte. Unter den Hartgroup Wissenschaftlern befinden sich u.a. erfahrene Mediziner, Health Science Experten, Psychologen und Physiker.


ONS: Altersbereinigte Sterblichkeit bei Geimpften und Ungeimpften ohne Covid je 100.000

ONS Hartgroup: Sterblichkeitsrate je 100.000 Geimpfte / Ungeimpfte, 30.09.21
ONS Hartgroup: Sterblichkeitsrate je 100.000 Geimpfte / Ungeimpfte, 30.09.21

Die Grafik zeigt den zeitlichen Zusammenhang zwischen Impfung und Sterblichkeit. Hierbei wird der Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften gezogen. Die Daten werden sowohl anzahlbereinigt je 100.000 Geimpfte bzw. Ungeimpfte als auch altersbereinigt angegeben. Dadurch kommt dem Vergleich hohe Aussagekraft zu.


Die rote Linie zeigt die Sterblichkeit der Geimpften 21 Tage oder später nach der 1. Dosis. Die schwarze Linie zeigt die Sterblichkeit der Ungeimpften zum Vergleich. Die Sterblichkeitsrate der Ungeimpften fällt - im Gegensatz zum starken Anstieg bei den Geimpften - in den Sommermonaten kontinuierlich ab. Zeitlich gesehen korreliert der Anstieg der Impfquote mit dem Anstieg bei den Geimpften in den jüngeren Altersgruppen.


Die Wissenschaftler der Hartgroup stellen fest:

The age adjusted mortality rate for this group reached levels 60% higher than the peak mortality rate for unvaccinated people during the winter.

Die altersbereinigte Sterblichkeitsrate dieser Altersgruppen ist 60% höher als bei Ungeimpften im Winter.


Myocarditis als eine der Ursachen?


Den Wissenschaftlern von Hartgroup fallen dabei besonders die möglichen Impf Nebenwirkungen in Form einer Myocarditis ein. Gerade männlichen Jugendlichen mit hoher sportlicher Aktivität könnten bei unentdeckten Herzmuskelentzündungen verstärkt gefährdet sein.


Sie betonen, dass die Sterblichkeit nach einer Myocarditis sehr hoch ist. Nach Forschungsstand sterben 20% innerhalb eines Jahres, 44-56% nach fünf Jahren. Die Hartgroup hält weiter fest, dass das Vorkommen einer berichteten Myocarditis nach einer Covid Impfung in den jüngeren Jahrgängen verstärkt zunimmt und besonders männliche Jugendliche trifft.



Transparenztest Resümee


Das ist nicht die erste Zahl aus Schottland, die dieses Jahr aufhorchen lies:

Public Health Scotland berichtete bereits am 23. Juni 2021, dass in 6 Monaten binnen 28 Tagen nach der Impfung 5.522 Menschen verstorben waren. Normalerweise versterben in diesem Zeitraum rund 4.800 Menschen.


Auch in Schottland gibt es seit über 20 Wochen eine zunehmende Übersterblichkeit. Aktuell liegt sie 30% über den Schnitt der Vorjahre. Covid ist nicht der Grund. Wir berichteten.


Nun gibt es die alarmierendere Zahlen aus England & Wales. Was unterscheidet Großbritannien von EU Ländern?


UK hat früh begonnen jüngere Jahrgänge zu impfen


Nachdem in England, Wales und Schottland in den letzten Monaten und Wochen verstärkt Impfkampagnen gelaufen sind um jüngere Jahrgänge zum Impfen zu bringen, ist entsprechend die Impfquote in UK für diese Altersgruppe angestiegen.


Umso genauer wird man die auffallend hohe Übersterblichkeit gerade in diesen Altersgruppen untersuchen müssen. Dass selbst die ONS dies ausdrücklich fordert, sagt einiges über die Dringlichkeit aus. Die Wissenschaftler der Britischen Hartgroup schließen ein Zusammenhang zwischen Impfung und Sterblichkeit offensichtlich nicht aus und verweisen auf den zeitlich korrelativen Zusammenhang. Sie verweisen hier z.B. auf die mögliche Impf Nebenwirkung in Form einer Myocarditis. Gerade die jüngere männliche Altersgruppe mit hoher sportlicher Aktivität könnte einem höheren Risiko ausgesetzt sein.


Das Fazit der Wissenschaftler von Hartgroup: Die Sterblichkeit ist bei den jüngeren Jahrgängen seit Mai 2021 angestiegen. Der Anstieg bei den 15-19 Jährigen ist besonders auffällig, da normalerweise hier keine Todesfälle vorkommen. Der männliche Anteil an den Todesfällen dominiert. Der Anstieg von ambulanten Fällen mit Herzattacken ist ebenso seit Mai auffällig. Zeitlich fallen diese Fälle mit dem Anstieg der Impfung - zufällig oder nicht - zusammen. Der anzahl- und altersbereinigte ONS Vergleich zwischen Geimpften und Ungeimpften zeigt die auffallend hohe Sterblichkeit bei den jungen Geimpften seit Mai 2021.


Dies kann viele Gründe haben. Die Hartgroup Wissenschaftler empfehlen daher - wie bereits zuvor die ONS - verstärkte Untersuchungen zur Aufklärung der Todesursachen.


Außergewöhnliche Gründe für die Übersterblichkeit lassen sich vorerst - sieht man von der Impfung ab - nicht ausmachen. Der Covid Anteil an Todesfällen ist altersentsprechend extrem gering.


Unsere Tt Fragen:

  • Warum wurden und werden bisher so wenige Obduktionen zur Ursachenaufklärung initiiert?

  • Warum fordern Abgeordnete und Medien dies nicht verstärkt ein?

  • Warum wird die Covid Impfung bei den wenig gefährdeten jungen Altersgruppen nicht ausgesetzt bis gesicherter Forschungsstand verfügbar ist?

  • Wie transparent werden die jüngeren Betroffenen und deren Eltern über diese zu klärenden Fragen sowie zu möglichen Impf Nebenwirkungen und Risiko-Nutzen-Relation zeitnah und wirksam informiert?

Ohne Sie geht es nicht!


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Quellen:

  • Recent deaths in young people in England and Wales October 11, 2021

  • https://www.hartgroup.org/recent-deaths-in-young-people-in-england-and-wales

  • https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/birthsdeathsandmarriages/deaths/bulletins/monthlymortalityanalysisenglandandwales/august2021