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Dänische Studie: Nur 1 von 16.129 SARS CoV2 Infizierten ohne Vorerkrankungen unter 72 Jahren stirbt

16. April 2023


Eine nationale Blutspenderstudie aus Dänemark (Erikstrup et al., 2022) zeigt:


Die Sterblichkeitsrate (Infection-Fatality-Rate IFR) liegt bei nur 0,0062 % für Personen von 17-72 Jahren ohne bekannte Vorerkrankungen (Komorbidität).


Bei Personen im Alter von 61–72 Jahren ohne Komorbidität wurde eine IFR von nur 0,015% ermittelt.


Die Raten sind somit noch mal niedriger als in der Ioannidis Metastudie. Die Ioannidis Metatstudie hatte Vorerkrankungen, die die Raten erhöhen, nicht systematisch ausgeschlossen.


IFR Sterblichkeit in Deutschland von Experten vielfach zu hoch geschätzt


Die Sterblichkeit, insbesondere auch die IFR Sterblichkeit wurde in Deutschland

von zitierten Experten wie z.B. Christian Drosten viel zu hoch eingeschätzt.


Drosten im NDR Corona Podcast Folge 58 vom 29.08.2020

"Das heißt, wir müssten in Deutschland mit einer Infektionssterblichkeit rechnen, die nach dieser Auswertung so an die ein Prozent rangeht oder sogar knapp über ein Prozent geht."

https://www.n-tv.de/wissen/Wie-toedlich-ist-Corona-in-Deutschland-article22087225.html


Faktor 160 unter der von Drosten geschätzten Infektionssterblichkeit


Die ermittelte IFR Sterblichkeit von 0,0062% für die große Bevölkerungsgruppe der 17-72 Jährigen ohne bekannte Vorerkrankungen liegt Faktor 160 unter der vom Experten Christian Drosten angegebenen Infektionssterblichkeit von größer 1,0000 Prozent für Deutschland.


Ergebnis der Dänischen Studie


Nur 1 von 16.129 SARS CoV2 Infizierten ohne Vorerkrankungen unter 72 Jahren stirbt. Dabei beinhalten die Daten nicht die Altersgruppe der 0-16 Jährigen. Unter Einbezug der ganz jungen Altersgruppe würde die Gesamtrate für die unter 72 Jährigen aller Voraussicht nach noch geringer ausfallen.


Selbst in der betagten Altersgruppe der 61-72 Jährigen ohne Vorerkrankungen stirbt nur jeder 6.622 nach einer SARS CoV2 Infektion. Auch diese Rate ist sehr niedrig.


Die IFR Sterblichkeitsraten (30-Tage Sterblichkeit) ohne Vorerkrankungen nach SARS CoV2 Infektion nach Altersgruppen in der Übersicht:


17-35 Jahre: 0,0016 % - 1 von 62.500 Personen stirbt

36-50 Jahre: 0,0041 % - 1 von 24.390 Personen stirbt

51-60 Jahre: 0,0076 % - 1 von 13.157 Personen stirbt

61-72 Jahre: 0,0151 % - 1 von 6.622 Personen stirbt


Gesamt

17-72 Jahre: 0,0062 % - 1 von 16.129 Personen stirbt


Die dänische Studie 10/2022 von Christian Erikstrup et al. (26 Co-Autoren) ist peer reviewt und erschien 10/2022 im renommierten Fachjournal The Lancet - Regionale Gesundheit Europa.


Dänische IFR Sterblichkeitsraten sind hinsichtlich vorhandener Komorbiditäten bereinigt


Das Todesrisiko durch Covid wird stark durch das Vorhandensein und die Schwere von Vorerkrankungen sog. Komorbiditäten beeinflusst (Williamson et al., 2020). Nach Komorbidität stratifizierte IFR-Schätzungen sind in der Regel nicht in nationalen Seroprävalenz-Studien verfügbar. Sie konnten somit beispielsweise nicht in der Ioannidis Metastudie berücksichtigt werden.


IFR Sterblichkeitsraten nach SARS CoV2 Infektionen von Personen ohne Vorerkrankungen fallen nochmals deutlich niedriger aus als bei der Ioannidis Metastudie.


Folgende Tt-Grafiken veranschaulichen wie niedrig die Covid Sterblichkeit liegt:


IFR Covid-19 Sterblichkeit ohne Vorerkrankungen in der Altersgruppe 17-72 Jahren

Transparenztest.de, Daten Dänische Studie Erikstrup et al. 10/2022 , IFR Sterblichkeitsrate für 17-72 Jahre, 15.04.23
Transparenztest.de, Daten Dänische Studie Erikstrup et al. 10/2022 , IFR Sterblichkeitsrate für 17-72 Jahre, 15.04.23

Die nachfolgende Tt-Grafik zeigt die IFR Sterblichkeitsrate nach den Ergebnissen der dänischen Blutspenderstudie exemplarisch für die Altersgruppe 61-72 Jahre ohne Vorerkrankungen.


IFR Sterblichkeit ohne Vorerkrankungen in der Altersgruppe 61-72 Jahre

Transparenztest.de, Daten Dänische Studie Erikstrup et al. 10/2022 , IFR Sterblichkeitsrate für 61-72 Jahre, 15.04.23
Transparenztest.de, Daten Dänische Studie Erikstrup et al. 10/2022 , IFR Sterblichkeitsrate für 61-72 Jahre, 15.04.23

Nur 1 von rund 6.622 Personen ohne Vorerkrankungen von 61-72 Jahren stirbt nach einer SARS CoV2 Infektion.


Die noch niedrigeren Raten für jüngere Altersgruppen wie 1: 62.500 für 17-35 Jährige lassen sich nicht mehr grafisch ansprechend darstellen.


Die Altersgruppe der 0-17 Jährigen ohne Vorerkrankungen wurde nicht ermittelt, da diese nicht Blut spenden dürfen. Sie würde voraussichtlich im Risikobereich von 1 : 100.000 bis 1 : 1 Million liegen. In der Ioannidis Metastudie (mit Vorerkrankungen) lag sie für die 0-19 Jährigen bei 1 : 333.333.


Nicht ältere Menschen stellen die große Mehrheit der Weltbevölkerung dar.

94 % der Weltbevölkerung sind jünger als 70 Jahre, 91 % jünger als 65 Jahre und 86 % jünger als 60 Jahre.


Methodik der dänischen Studie zur Ermittlung der Covid Sterblichkeit


Insgesamt wurden 43.088 Spenden von 35.309 dänischen Blutspendern im Alter von 17–72 Jahren überprüft.


Jede Woche spenden in Dänemark 5–6 000 Blutspender im Alter von 17–72 Jahren freiwillig Blut. Die Blutspender machen etwa 5 % der dänischen Bevölkerung in der oben genannten Altersschicht aus.


Das Seroprävalenz-Screening von Blutspendern wurde wurde genutzt um die Sterblichkeitsrate IFR bei 17- bis 72-jährigen Dänen ohne Komorbiditäten zu ermitteln. Die Datenerhebung erfolgte vom 18. Januar 2022 bis 3. April 2022. Sie erfolgte während der umfangreichen Omikron Infektionen im Winter.


Es wurden Blutproben von Blutspendern aus jeder der fünf Verwaltungs-regionen Dänemarks gesammelt und diese auf Anti-N-Antikörper getestet.

Anti-Nucleocapsid (Anti-N)-Antikörper werden nach einer natürlichen Infektion produziert und nicht nach einer Impfung mit Spike-basierten Impfstoffen. Sie können deshalb zuverlässig zwischen Antikörpern nach Infektion und nach Impfung unterscheiden.


Die Daten wurden mit dem Gesundheitsregister des dänischen Statens Serum Institutes verknüpft. Die eindeutige persönliche Identifikationsnummer für alle Einwohner Dänemarks macht dies möglich.


Selbst die Infection-Fatality-Rate erfasst nicht alle Fälle


Die Infection-Fatality-Rate IFR gibt für eine Infektionskrankheit den Anteil der Todesfälle unter allen Infizierten an. Die IFR schließt asymptomatische, leichte, nicht erkannte oder nicht erfasste Fälle weitgehend mit ein. Damit wird auch die Dunkelziffer erfasst. Diese erfolgt im Nachhinein mittels Blutuntersuchungen mit Antikörpernachweis. Es bleibt aber weiter eine Dunkelziffer, da nicht bei allen asymptomatischen oder leichten Infektionen ein Antikörpernachweis möglich ist.


Im Gegensatz dazu gibt die Case-Fatality-Rate CFR nur den Anteil der Todesfälle an den gemeldeten Erkrankten an. Die Dunkelziffer bleibt hier unberücksichtigt.


IFR Sterblichkeitsraten beinhalten sowohl "mit" als auch "an" Covid Todesfälle


Die verwerteten Studien unterscheiden nicht zwischen "mit" oder "an". Aus diesem Grunde werden die Raten sich verringern, wenn nur die voraussichtlich echten "an" Covid Todesfälle gewertet werden. Es wurden zwar Antikörper im Blut nachgewiesen, es bleibt aber dennoch unklar ob die Person auch aufgrund der Infektion und nicht "mit" der Infektion gestorben ist. Antikörper bleiben eine Weile im Blut nachweisbar, so dass die Infektion sich auch eine Zeit vorher ereignet haben könnte.


Transparenztest Resümee


Die IFR Sterblichkeit 0,0062% für die Altersgruppe der 17-72 Jährigen ohne Vorerkrankungen liegt ein Vielfaches unter der von Drosten unspezifisch angegebenen Schätzung der IFR Sterblichkeit von größer 1,0000% für Deutschland.


Die dänischen Ergebnisse zeigen, dass die zu Sterblichkeit bei Personen ohne Vorerkrankungen sehr niedrig liegen. Blutspender gehören sicherlich zu einer gesunden, da gut überprüften, Bevölkerungsgruppe.


Die Sterblichkeit der Altersgruppen von 17-72 Jahre zeigt, dass ohne Vorerkrankungen fast kein Risiko für einen Covid Todesfall besteht. Die Wahrscheinlichkeit 1 : 16.000 fällt in die Risikoklasse "sehr selten".


Bemerkenswert ist auch die ermittelte Sterblichkeit der betagten Altersgruppe von 61-72 Jahren. Hier stirbt nur einer von 6.622 mit oder aufgrund von Covid.


In Deutschland wurde die IFR Sterblichkeit von Experten ohne Evidenz geschätzt und von den Medien ungeprüft verbreitet. Wissenschaftliche Studien zur Aufklärung der Covid Sterblichkeit wurde so gut wie nicht in die Wege geleitet.


Wo sind die Antikörper-Studien zur Bestimmung der IFR Sterblichkeit?


Gleich zu Beginn der Corona "Pandemie" im März 2020 wurden Antikörper-Studien zur Aufklärung der realen IFR Sterblichkeit von Covid auch von der Bundesregierung angekündigt.


Mit der RKI Studie SeBluCo gab es zwar eine Antikörperstudie seit Beginn 4/2020 bis 5/2022. In der SeBluCo-Studie untersuchte das RKI in Kooperation mit 13 Blutspendediensten und zwei virologischen Instituten in 28 Regionen bundesweit Proben von Blutspenderinnen und Blutspendern auf das Vorliegen von Antikörpern gegen SARS-CoV-2.


Wir finden für die RKI SEBluCo Studie keine erkennbar publizierten IFR Sterblichkeitswerte. Möglicherweise gibt es diese Daten: mit den üblichen Suchmaschinen waren sie nicht zu finden.


Der Bund selbst bzw. das verantwortliche Robert Koch Institut haben folglich so gut wie nichts Nennenswertes zur Aufklärung der IFR Sterblichkeit durch Antikörper-Studien beigetragen bzw. publiziert. Dies wäre aber notwendig gewesen um die Gefährlichkeit des SARS CoV2 realistisch einschätzen zu können. Nur so hätte die Bevölkerung über den Grad der Gefährlichkeit von SARS CoV2 evidenzbasiert informiert werden können.


Diese dänischen Daten zeigen, dass Altersgruppen bis 72 Jahre ohne Vorerkrankungen so gut wie nichts zur Covid Sterblichkeit beigetragen haben. Sie passen zu den RKI Daten die zeigen, dass der Altersmedian der Todesfälle in Deutschland für den Corona Zeitraum bei 84 Jahren (06/2021) lag.

Auch in anderen Ländern lag der Altersmedian extrem hoch.


Die IFR Sterblichkeitswerte liegen im Bereich der saisonalen Grippe oder jetzt mit dieser dänischen Studie ohne Vorerkrankungen sogar darunter.


Dies wurde lange von nahezu allen offiziellen Stellen, ÖRR und MSM geleugnet und ein Vergleich mit den Influenza Viren war im Social Media Bereich (Twitter, Facebook, Youtube & Co) Grund für systematische Zensur.


Unsere Tt Fragen:

  • Warum wurden von der Bundesregierung, Gesundheitsministerium und nachgeordneter Behörde RKI frühzeitig Seroprävalenz-Antikörper-Studien zur Klärung der Gefährlichkeit und Sterblichkeit nach SARS CoV2 Infektion in ausreichender und qualitativ hochwertiger Ausführung angekündigt, aber nicht veranlasst oder erbracht?

  • Warum liefert die große RKI SeBluCo Antikörperstudie keine IFR Sterblichkeitswerte?

  • Warum wurden von Politik und Gerichten (auch BVerfG) evidenzbasierte internationale Metastudien und Studien aus europäischen Nachbarländern wie Dänemark zur IFR ignoriert und für die Entscheidungsfindung nicht berücksichtigt?

  • Warum präsentieren Politik und Medien nicht zumindest jetzt die Ergebnisse der dänischen Blutspenderstudie und erläutern diese anschaulich in angemessener Weise?

  • Warum wurden - anstelle die evidenzbasierten wissenschaftlichen IFR Sterblichkeitsstudien zur Bestimmung der Gefährlichkeit von SARS CoV2 heranzuziehen - Todesfälle unwissenschaftlich zusammengezählt und als vorrangiges Kriterium zur Einschätzung der Gefährlichkeit dargestellt?

    • über drei Jahre aufaddiert

    • ohne Kennwert-Bezug zu Infizierten (CFR; IFR)

    • ohne Unterscheidung Geimpfte / Ungeimpfte

    • ohne Unterscheidung "mit" (ICD-10-Code U7.01) oder "ohne" (ICD-10-Code U7.02) PCR

    • ohne Unterscheidung "mit" oder "an"

    • über 3 Jahre bis heute mit komplett unstandardisiertem PCR Test

    • uvm.

  • Warum fordern unsere Mandatsträger / Abgeordnete nicht endlich im Sinne aller Bürger eine umfassende Aufklärung / Untersuchungsausschuss (wie jetzt die Untersuchung zur Covid-Politik im US Repräsentatenhaus) ein um diese und weitere offene Fragen zu klären?

 

Ohne Sie geht es nicht!


Unser Ziel ist es uns alle für mehr Transparenz und Evidenz zu sensibilisieren.


Wir Bürger haben ein unabdingbares Recht darauf zu erfahren, was wann wie und aus welchen Gründen - ohne unsere Zustimmung - entschieden wird. Da selten die Informationen vollständig und nachvollziehbar gegeben werden, müssen wir wach bleiben und nachfragen.


Stärken Sie uns mit einem kleinen Beitrag den Rücken, damit wir mit Ihrer Unterstützung dies von den Verantwortlichen einfordern können.


Wir danken Ihnen hierfür herzlich an dieser Stelle, da wir aus Gründen des Datenschutzes auf Spenden nicht antworten dürfen.


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Quellen:

 

Unsplash: Fusion Medical Animation

Grafik: Transparenztest.de


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