Chefpathologe Uni Heidelberg: 30-40 Prozent ursächlich an Covid Impfung verstorben


Der Chef-Pathologe der Uni Heidelberg, Prof. Peter Schirmacher, fordert viel mehr Obduktionen von Geimpften. Nicht nur Corona-Tote, sondern auch Tote, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung sterben müssten häufiger untersucht werden.


Prof. Schirmachers Worte haben Gewicht


Prof. Schirmacher ist nicht irgendwer: Er ist der Ärztliche Direktor der Allgemeinen Pathologie und der Pathologischen Anatomie der Universität Heidelberg und der geschäftsführende Direktor des Pathologischen Institutes Heidelberg. Dort führt er eine Professur seit 2004. Davor war Schirmacher Professor für Pathologie in Köln von 1998-2004.


Schirmacher absolvierte ein PhD Studium in Molekular Biologie in New York, davor ein Medizinstudium in Mainz. Darüber hinaus ist er Mitglied der Leopoldina Akademie der Wissenschaften seit 2012. Seit 2013 ist zudem der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, deren Präsident er von 2012-2013 war.


Forschungsprojekt Obduktionen von Covid Sterbefällen


In der Heidelberger Pathologie werden seit rund einem Jahr Personen obduziert, die mutmaßlich an einer Covid-19 Infektion verstorben sind.


Ziel des Forschungsprojektes ist es neue Erkenntnisse und ein besseres Verständnis für die Krankheit zu identifizieren. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Forschung mit 1,8 Millionen Euro. Peter Schirmacher, Direktor des Pathologischen Instituts in Heidelberg, ist Leiter dieses Projekts und berichtet nun über beunruhigende Forschungsergebnisse.


Neues angestrebtes Projekt: Aufklärung der Sterbefälle in zeitlicher Verbindung mit der Impfung


Wie die Augsburger Allgemeine am Sonntag berichtete, will der Mediziner die finanziellen Mittel des Landes nun auch vermehrt für Obduktionen derer nutzen, die kurz nach einer Impfung mit einem der umstrittenen Covid-19 Vakzine verstorben sind. Insbesondere geimpfte Patienten, die an einer Hirnvenen-Thrombose oder Autoimmun-Reaktion litten, sollten dem Experten nach zukünftig immer obduziert werden.


Problem: Todesfälle werden womöglich aufgrund der Covid Impfung als Verdachtsfälle überhaupt nicht erkannt


Nach Schirmacher liegt das Problem vor allem darin, dass die meisten Pathologen gar nichts davon mitbekommen, dass der Patient möglicherweise ursächlich an der Covid-19-Spritze verstarb.


Schirmacher betont:


„Der leichenschauende Arzt stellt keinen Kontext mit der Impfung her und bescheinigt einen natürlichen Tod und der Patient wird beerdigt“.


Schirmacher weiter:


„Oder er bescheinigt eine unklare Todesart und die Staatsanwaltschaft sieht kein Fremdverschulden und gibt die Leiche zur Bestattung frei.“


In Heidelberg arbeiten Forscher, Wissenschaftler, Pathologen und Mediziner schon länger engmaschig mit Polizei, Staatsanwaltschaft und den niedergelassenen Ärzten zusammen. Dieses Zusammenspiel ist vorteilhaft für die zukünftige Abklärung möglicher Impftote.



Hohe Dunkelziffer vermutet: 30-40 Prozent der bisher Obduzierten sind ursächlich an der Impfung gestorben

In Schirmachers Heidelberger Pathologie wurden bereits 40 Menschen obduziert worden, die innerhalb von 14 Tagen nach einer Covid-19 Impfung verstorben sind.


Erschreckendes Ergebnis: Schirmacher geht davon aus, dass 30 bis 40 Prozent der Toten ursächlich an der Impfung verstorben sind. Die Häufigkeit tödlicher Impfnebenwirkungen werde nach Schirmacher unterschätzt. Auch geht Schirmacher von einer hohen Dunkelziffer an Impftoten aus. Auf Grund der unklaren Datenlage kann diese zur Zeit kaum eingeschätzt und näher beziffert werden.


Der 14 Tage Zeitraum ist dabei kurz gewählt. Die Impfnebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang stehen, werden meist auf einen Zeitraum von einem Monat definiert.


Covid Todesfälle nach Positiv Test zeitlich & inhaltlich unabhängig von anderen Daten gewertet


Für die Zählung der Covid Todesfälle gibt es zudem überhaupt keine zeitliche Limitierung. Es reicht ein positiver Test und der darauffolgende Todesfall wird als Covid Toter gewertet. Dies gilt auch, wenn eine andere Todesursache wie ein Verkehrsunfall vorliegt oder wenn ein enormer zeitlicher Abstand zwischen positiv Test und Tod dazwischen liegt. Nicht einmal ein Abgleich der Übereinstimmung zwischen klinischen Symptomen und positivem Testergebnis, wie die WHO das explizit fordert, wird in Deutschland nachweislich gemacht.


Impf Todesfälle gewertet, die zeitlich stark befristet & inhaltlich aufwendig dokumentiert sind


Die von Schirmacher erfassten und ursächlich zugeordneten Impftoten unterliegen folglich derzeit einen engen Zeithorizont von 14 Tagen und einer exakten pathologischen Dokumentation. Das ergibt anders als bei der Zählung der Covid Todesfälle eine sehr gute evidenzbasierte Datenlage.


Paul-Ehrlich-Institut und STIKO widersprechen


Das Paul-Ehrlich-Institut widersprach dem Chef-Pathologen umgehend. Schirmachers Aussage "man wisse zu wenig über Nebenwirkungen und die Gefahren der Impfung würden unterschätzt" sei nicht nachvollziehbar.


Das PEI verweist auf eine Meldepflicht für schwerwiegende Nebenwirkungen und Reaktionen nach einer Impfung gegen Covid-19.


Auch Thomas Mertens, der Chef der Ständigen Impfkommission widerspricht Schirmacher: „Ich kenne keine Daten, die hier eine begründbare Aussage zulassen, und gehe nicht von einer Dunkelziffer auf“, sagt Mertens.


Schirmachers Stellungsnahme führt zu wenig überraschender Reaktion bisher verantwortlicher Einrichtungen


Die Reaktion des PEI, aber auch der STIKO wirken hier eher wie die übliche Rhetorik zur Schadensbegrenzung. Die Angst vor Obduktionen und der Aufdeckung der Dunkelziffer scheint riesengroß zu sein. So ist diesen Einrichtungen wohl bestens bekannt, dass die Dunkelziffer auf zwischen 94% und 97% je nach Studien geschätzt wird. Selbst auf der PEI Seite wird eine solche Studie zitiert.


Nicht erwähnt wird zudem, wie riesig die Datenbestände zu Verdachtsfällen in den nationalen und internationalen Datenbanken derzeit bereits sind. Wir berichteten hierüber.


Ebenso unterschlagen wird, dass das PEI in der Bearbeitung sowohl bei den normal gemeldeten Verdachtsfällen als auch vor allem bei der Aufarbeitung der über die 500.000 SafeVac App Meldungen stark in Verzug ist. Wir berichteten darüber.

Zu viele Verdachtsfälle von schweren Nebenwirkungen


Für die Verharmlosung möglicher schwerer Nebenwirkungen und Todesfälle durch oder im zeitlichen Zusammenhang mit Covid-19 Impfstoffen kann an dieser Stelle schwer Verständnis aufgebracht werden. Sowohl das Paul-Ehrlich-Institut als auch die STIKO stehen in der Verantwortung, derartige Verdachtsfälle zeitnah aufzuarbeiten. Ferner wäre es eine ihrer Hauptaufgaben die Untersuchung dieser Fälle in jeder Hinsicht zu unterstützen und zu fördern. Vielmehr wäre es sogar ihre Aufgaben Obduktion zu fordern und für eine transparente und öffentlich nachvollziehbare Darstellung zu sorgen. Der Versuch, die Vorfälle kleinzureden und ihnen möglichst wenig Beachtung zu schenken, schafft in keiner Art und Weise Vertrauen in den Impfstoff.


Schutzüberlegung im Sinne der Patienten oder schnelle Durchimpfung


Schirmacher steht indes konsequent zu seiner Meinung. „Die Kollegen liegen da ganz sicher falsch, weil sie diese spezifische Frage nicht kompetent beurteilen können“, sagt er. Auch wolle er weder Panik verbreiten noch sei er ein Impfgegner. Schirmacher selbst ist gegen Covid-19 geimpft.


Er betont, die Impfung sei ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen das Virus, doch die „individuelle Schutzüberlegung“ werde überlagert vom Gedanken der „schnellen Durchimpfung“ der gesamten Bevölkerung.


Die Konzentration auf Risikogruppen ist die effektivere Methode im Vergleich zu einer Zwangsbeglückung der gesamten Gesellschaft mit einem Impfstoff, der weder regulär zugelassen noch durch Langzeitstudien erprobt ist.


Keine Antwort vom BMG: Der Bundesverband Deutscher Pathologen forderte von Jens Spahn bereits im März mehr Obduktionen


Schirmacher erhält indes für seine Forderung Zuspruch vom Bundesverband Deutscher Pathologen.


Der Bundesverband begrüßt ausdrücklich vermehrte Obduktionen:

Zusammenhänge zwischen Todesfälle und Impfungen gegen Covid-19 müssten ausgeschlossen oder nachgewiesen werden, so Johannes Friemann, Leiter der Arbeitsgruppe Obduktion beim Bundesverband.


Man habe aber noch zu wenig obduziert, um von einer Dunkelziffer sprechen zu können. „Man weiß noch gar nichts“ gibt Friemann zu bedenken. Obduktionen müssten durch die Gesundheitsämter vor Ort angewiesen werden. Die Hausärzte sollten für Nebenwirkungen bei Patienten sensibilisiert werden. Der Verband habe dies auch in einem Schreiben an Gesundheitsminister Jens Spahn im März bereits gefordert. Laut Friedmann ist das Schreiben bis heute unbeantwortet.


Wieviele der Verdachtsfälle von Impftoten wurden bisher obduziert?


Auf Anfrage des Journalisten Boris Reitschuster im Mai 2021 übermittelte das Bundesministerium für Gesundheit diese Zahlen:

  • 2.707 Menschen sind nach der Verabreichung zumindest von einer Impfdose an oder mit Covid-19 verstorben

  • 6.221 Geimpfte mussten im Krankenhaus eingewiesen werden

  • 57.146 wurden nach einer Impfung positiv auf Sars-CoV 2 getestet

  • 33.269 Geimpfte erkrankten an Covid-19

  • 36 Millionen einzelne Dosen wurden insgesamt verimpft


Die Frage ist nun, wieviele der vom BMG angegebenen 2.707 Impftoten obduziert wurden? Dies wäre nötig, um die genauen Umstände der ursächlichen tödlichen Impfnebenwirkung zu ermitteln.


Eine weitere wichtige Frage ist, wieviele Fälle es insgesamt in Deutschland oder in einzelnen Bundesländern gegeben hat, die im zeitlichen Zusammenhang von mindesten 1 Monat zur Impfung gestorben sind.



Transparenztest Resümée


Bei Toten, die innerhalb von 14 Tagen nach einer Covid-19 Impfung verstorben sind, geht es um viel mehr als nur um die bisher erfassten Verdachtsfälle.


Die wenigsten in zeitlichen Zusammenhang stehenden Fälle werden laut Schirmacher von leichenbeschauenden Ärzten als solche erkannt oder gemeldet. Forschungsmäßig wäre es folglich wichtig, abzuklären, wieviele Todesfälle, die in zeitlichen Zusammenhang von mindesten 1- 2 Monaten stehen, tatsächlich ursächlich daran verstarben.


Unabhängig davon sollten alle gemeldeten Verdachtsfälle nachuntersucht und obduziert werden. Das alleine ist notwendig um Klarheit im Sinne zum Schutz für Bürger und Patienten zu bekommen.


Momentan ist die Datenlage noch sehr unklar. So ist unklar, wieviele innerhalb von 2 Wochen nach der Impfung verstorben sind. Der Zeitraum von 2 Wochen ist zudem sehr klein. Es wird von diversen Experten vermutet, dass gerade bei dieser mRNA Impfung, die Folgeprobleme z.B. aufgrund gestörter Blutgerinnung oder aufgrund von autoimmunen Reaktionen, auch erst später sich tödlich auswirken können.


Schirmachers Obduktionsbefunde sind auf jeden Fall alarmierend. Sie betreffen zudem nur Todesfälle, und nicht das Gros der möglichen Nebenwirkungen.


Die große Frage ist auch, wie wirkt sich dies bei den jüngeren Personen aus, wie bei den Jüngsten, Kleinkindern und Babies? Noch sind die Zahlen in den Datenbanken hier niedrig, da bisher kaum geimpft wurde. Dies wird sich demnächst mit dem Impfangebot für Kinder über 12 drastisch ändern. Mit ersten Fällen muss dann wohl auch hier gerechnet werden.


Hohe Dunkelziffer laut Studien


Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA, deren Daten in die WHO VigiAccess Datenbank eingehen, hat bisher für gemeldete Nebenwirkungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit Arzneimitteln und Impfstoffen stehen, ca. 3% angegeben.


Einem PEI Bericht nach könnte die Quote der gemeldeten Verdachtsfälle bei 5% liegen:


"Lasek et al. [3] schätzen, dass maximal 5% der schwerwiegenden Nebenwirkungen im Rahmen von Spontanerfassungssystemen gemeldet werden."


Die österreichische Pharmaziegesellschaft Pharmig hatte kürzlich den Anteil der erfassten tatsächlichen Covid Impf Verdachtsfälle auf 6% beziffert. Nach einer Metastudie von Hazell et. al, die 37 Studien zu dieser Fragestellung ausgewertet haben, lag der Durchschnitt des Under-Reporting bei ADR Pharmadatenbanken bei einer Dunkelziffer von 94%.


D.h. die Dunkelziffer ist hoch, 94-97% nicht gemeldete mutmaßliche Nebenwirkungen würden nach diesen Angaben folglich noch hinzukommen. Das gilt vermutlich auch für Todesfälle, zumindest so wie die ersten Einschätzungen von Prof. Schirmacher zum Leichenbeschau sich darstellen.


Voraussichtlich ist die große Mehrheit an Todesfälle und auch vor allem an schweren Nebenwirkungen noch nicht identifiziert.


Fragen, die schnellstmöglich geklärt werden müssen:

  • Warum wurden bisher keine Obduktionen von Verdachtsfällen von Impf Todesfällen durchgeführt?

  • Warum wurden sind nicht von den Gesundheitsämtern angeordnet?

  • Warum werden nicht stichprobenartig Obduktionen vom Todesfällen durchgeführt, die im zeitlichen Zusammenhang (zumindest 14 Tageszeitraum) mit der Impfung stehen?

  • Warum wurde das weder vom Paul-Ehrlich-Institut noch vom BGM forciert?

  • Warum stellt das zuständige Paul-Ehrlich-Institut keine umfassenden Vergleiche zu den Erfahrungen mit bisherigen Impfstoffen an und macht diese aktive und öffentlichkeitswirksam schnellstmöglich zugänglich? Dies müsste zumindest für den deutschen Bereich unbedingt und leicht nachvollziehbar dargestellt werden, damit die Bürger umfassend über das Risiko-Nutzen-Verhältnis informiert sind?

  • Warum fordern unsere Mandatsträger wie Bundestags- und Landtagsabgeordnete nicht umgehend eine umfassenden Aufklärung zur Datenlage zur Entwicklung der Nebenwirkungen und Todesfälle ein? Es darf nicht vergessen werden, dass die bisherigen Impfstoffe noch nicht offiziell zugelassen sind, bzw. bisher nur die bedingte oder gar nur die Notzulassung gegeben ist. Ein konsequent zeitnahes Monitoring Management ist hier obligatorisch und muss von den politischen Mandatsträgern eingefordert und überprüft werden.


Zum Abschluss die rund 200 Seiten lange WHO VigiAccess Liste mit Verdachtsfällen Nebenwirkungen vom 21.7.21 (Todesfälle unter der Allgemeinen Kategorie).


VigiAccess 217.-216
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Damit können sich alle ein Bild machen, was noch alles an unerwünschten Nebenwirkungen abzuklären ist.

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https://www.transparenztest.de/unterstuetzen

Quellen:

  • https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-heidelberg-chef-pathologe-pocht-auf-mehr-obduktionen-von-geimpften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210801-99-647273

  • https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Corona-Chef-Pathologe-der-Uni-Heidelberg-draengt-auf-mehr-Obduktionen-von-Geimpften-id60235361.html